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Marke: marielove - für neuen schwung.

Menstruationstasse "mariecup"

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Menstruationstassen: Eine neumorderner Trend oder eine wirklich sinnvolle Alternative zu Tampons, Monatsbinden & Co.?

Mein Fazit vorneweg: Ja, die Anwendung ist ungewohnt und neuartig, obwohl doch schon so alt. Für mich persönlich spielen der Umweltfaktor sowie der des Geldes eine erhebliche Rolle. Des Weiteren ist es eine wirklich hygienische Angelegenheit und mit einem Tragekomfort von bis zu 12 Stunden einfach unschlagbar. Bedenke auch wieviel Zeit und Nerven Du sparst, wenn dein Vorrat an Tampons einmal zur Neige gehen sollte und Du erst den nächsten Drogerieladen aufsuchen müsstest. Liebe Grüße, Marie

Die Menstruationstassen sind keine neumoderne Erfindung: Schon in den 1930er Jahren gab es einige innovative Errungenschaften im Bereich der fraulichen Hygiene. Der Tampon und die Menstruationstasse hielten Einzug in das Leben der Frauen. Unangefochten auf Platz 1 befand sich zu dieser Zeit allerdings immer noch die herkömmliche Damenbinde. Für Frauen war es damals unangenehm oder auch unvorstellbar sich körperfremde Utensilien in den Intimbereich einzuführen. Zu viel Scham spielte damals noch eine große Rolle - heute kaum mehr vorstellbar.

Der Menstruationsbecher wurde 1937 von der US Schauspielerin Leona Chalmers erfunden und patentiert. Damals noch aus hartem Gummi, erwähnte sie ihren neuen Freund und Helfer auch direkt in einem Buch und stellte ihn darin vor. Die erste richtige Serienproduktion der Tassen fand 1950 statt. Allerdings auch nur in einem mäßigen Ausmaß, da die Gummivorräte stark eingeschränkt waren. Weiterhin waren die Menstruationscups auch noch sehr schwer und starr, wodurch ein leichtes und angenehmes einführen, so wie es heute der Fall ist, schier unmöglich schien. Die Jahre vergingen und ein Boom der Menstruationstassen, aber auch der Tampons, blieb gänzlich aus. Am Anfang der 60er Jahre wurde die Produktion gänzlich eingestellt.

Vor einigen Jahren kamen die kleinen Tassen dann auf einmal blitzartig zurück und haben einen förmlichen Boom bei den Anwenderinnen erlebt. Die modernen Verfahrens- und Herstellungsweisen haben die Menstruationstasse weicher, flexibler und leichter gemacht. Heute werden sie nicht mehr aus starrem Gummi, sondern aus hautfreundlichem Silikon hergestellt. 

Besser oder schlechter? Fakten, die Dich interessieren sollten.

Viele Frauen haben das Problem, dass ihre Scheidenflora nach der Regelblutung gänzlich aus den Fugen gerät. Das liegt hauptsächlich daran, dass Tampons und Binden - immerhin über 15.000 Stück im Laufe des Lebens - das Blut aufsaugen und somit für eine unangenehme Scheidentrockenheit sorgen, die im Nachhinein mit teuren Cremes oder unangenehmen Juckreiz einhergeht. Mit einer Menstruationstasse gehst Du diesem Problem aus dem Weg. Das kleine Glöckchen besteht aus 100% hautfreundlichen Silikon, ist wunderbar weich und anschmiegsam. Im Gegensatz zu einem Tampon (bis zu 6 Std. Tragezeit) bietet Dir die Tasse 12 Stunden Rundumschutz - natürlich ist dies von der Stärke Deiner Regel abhängig. Nach dem Tragen kannst Du sie entfernen, auskippen, durchspülen und wiederverwenden. Bei guter Pflege und achtsamen Gebrauch halten die Menstruationstassen im Schnitt zwischen 7-10 Jahre und schonen somit auch den Geldbeutel.

Unsere "mariecups" kosten, je nach Variante, die Du oben wählen kannst, zwischen 11,89€ und 17,90€. Im Vergleich dazu: Im Durchschnitt geben Frauen im Jahr schon 30€-100€ für Tampons und Binden aus. Das macht auf 10 Jahren eine minimale Ersparnis von 181,10€ und eine maximale Ersparnis von 821€. Wenn man bedenkt wie viel Müll, Mühe und Geld Du dabei sparst, lohnt es sich alleine aus diesem Grund eine "mariecup Menstruationstasse" anzuschaffen. Der größte Vorteil einer solchen Menstruationstasse zeigt sich dann, wenn sie voll ist. Unsere Menstruationsbecher haben ein Fassungsvermögen von 7,5ml bis 15ml. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Tampon oder Binden, bleibt bei einer Menstruationskappe der umweltschädliche, schlecht abbaubare Müll aus. Die Tasse wird einfach entfernt, ausgeschüttet, gesäubert und kann sofort wieder benutzt werden.


Aber wie funktioniert das Einführen nun richtig?

Falls Du noch kein Menstrualcup benutzt hast, probiere es bitte aus, bevor Du Deine Tage bekommst - So vermeidest Du Stress und kannst Dich in Ruhe mit der neuen Gegebenheit auseinandersetzen. Die Erstanwendung ist meist etwas komisch und ungewohnt, aber nach einigen Versuchen dann doch recht simpel:

Nach dem Händewaschen nimmst Du warmes Wasser zu Hilfe und spülst den Cup damit gut aus. Zum Reinigen eignen sich Intimshampoos mit passendem PH-Wert hervorragend. Solltest Du allerdings unterwegs sein, kannst Du auch gerne ein Feuchttuch verwenden (hierbei bitte unbedingt darauf achten, dass diese ohne Desinfektionsmittel versehen sind, da es ansonsten unangenehm werden kann).


Jetzt wird es spannend: So funktioniert das richtige Falten.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Menstruationstasse einzuführen. Im Endeffekt musst Du für Dich selbst entscheiden, welche Methode für Dich am Einfachsten vonstatten geht. Ich habe mich für die einfachste Falttechnik entschieden - die C-Faltung. Bei dieser Art den "mariecup" einzuführen ist es - wie bei jeder anderen auch - wichtig, dass der kleine Stiel nach unten zeigt, da er dafür sorgt, dass die Tasse stabilisiert wird und am Ende wieder entnommen werden kann.


Flutsch und weg… So klappt das Einführern am besten.

Das wichtigste ist: Bleibe entspannt! Du Kannst den Menstrual Cup im liegen, sitzen oder hocken einführen. Hierbei ist es wichtig was für Dich das bequemste und einfachste ist. Öffne mit der freien Hand Deine Schamlippen um den kleinen Becher waagerecht einführen zu können. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das Glöckchen sich öffnen noch bevor es richtig drin ist. Es sitzt gut, wenn das Stäbchen zum Entfernen am Ende nicht herausragt. Achtet aber darauf, dass das kleine Gefäß nicht zu tief sitzt, da es sonst zu Undichtigkeiten sowie Schwierigkeiten beim Herausnehmen kommen kann. Falls Du Dir nicht sicher sein solltest, ob dies der Fall ist oder ob der Menstruationsbecher sich richtig geöffnet hat, kannst Du sanft, mit den Fingern, Deine Scheidenwand etwas zur Seite drücken, um ihm mehr Raum zum Aufploppen zu geben. Er sitzt perfekt, wenn Du ihn problemlos um 360° drehen kannst.

Das Einführen sollte jederzeit schmerzfrei funktionieren. Sollte es unangenehm sein, feuchte Deine Finger etwas an oder verwende ein Gleitgel und probiere es noch einmal. Sollte der Stiel zu lang sein, kannst Du ihn ein kleines bisschen kürzen. Achte aber darauf nicht zu viel abzuschneiden, damit Du später keine Schwierigkeiten beim Entfernen bekommst.


Eine saubere Sache… Entfernen, säubern und wieder einsetzen.

Wichtig ist hierfür wieder eine bequeme Position. Du solltest nicht verkrampft sein, da sich dadurch Deine Beckenbodenmuskulatur anspannt und das Herausnehmen erschwert wird. Mit Deinem Zeigefinger und Daumen tastest Du nach dem Stiel und ziehst vorsichtig daran bis Du den Boden sicher fassen kannst. Durch ein sanftes drücken gegen die Wand des Cups, löst Du den Unterdruck und kannst ihn ganz einfach entfernen. Der Inhalt wird in die Toilette geschüttet, die Menstruationstasse ausgespült (nach Belieben kannst Du sie auch mit einer PH-neutralen Seife oder sanften Feuchttüchern reinigen) und kann danach wiedereingesetzt werden. Mit ein bisschen Übung werden die Handgriffe schnell und einfach von der Hand gehen und das wechseln dauert nur noch wenige Sekunden.


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